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von Harbou-Förderpreis 2019

2019 ist es das 13. Mal, dass wir den Annette v. Harbou-Förderpreis verleihen dürfen. Und wieder bekommen drei Abschlussarbeiten den Preis, die in besonderer Weise hervorragend sind: praxisrelevant, innovativ und orientiert an der gesellschaftlichen Verantwortung der öffentlichen Verwaltung.

Ein kleiner Rückblick: 2018 entstanden von März bis Juni im Fachbereich Verwaltung 225 Thesen. Im Herbst wurden die Gutachterinnen und Gutachter dieser Arbeiten angeschrieben. Insgesamt wurden von den Erst- oder Zweitgutachtern – oder auch von beiden – 24 Arbeiten vorgeschlagen. Das sind rund 11 % der Thesen in diesem Jahrgang – so viele Vorschläge wie lange nicht mehr.

Die Vorschläge kamen aus allen Abteilungen. Diese 24 Arbeiten wurden im Durchschnitt der beiden Gutachter mit 13 Punkten oder mehr bewertet. Das ist dieses Jahr neu: Von der Jury wurde 2018 angeregt, die Gutachter darum zu beten, nur Arbeiten vorzuschlagen, die mit mindestens 13 Punkten bewertet wurden - also die besten Arbeiten in der Hochschule. Die Kriterien sind unverändert: Praxisrelevant, innovativ müssen preiswürdige Arbeiten sein, und sich an der gesellschaftlichen Verantwortung der öffentlichen Verwaltung orientieren. Gerade das Kriterium der gesellschaftlichen Verantwortung war unserer Kollegin Annette v. Harbou besonders wichtig.

Die vorgeschlagenen Arbeiten wurden im ersten Schritt nach einem Punktesystem von den fünf Jurymitgliedern bewertet. Die Jurymitglieder in diesem Jahr: Joachim v. Harbou, Stifter des Preises, Günther Scheffer, Gabriele Schaa, Julia Weichel und Carsten Wendtland. Dabei liegt jedem Jurymitglied die schriftlich formulierten Vorschläge vor – also warum die drei Kriterien erfüllt sind, und die Zusammenfassung der Thesis, die die Studierenden selbst verfasst haben.

Nach dieser ersten Bewertungsrunde standen 10 Arbeiten für die engere Wahl fest. Das hat sich bewährt; jedes Jurymitglied – je nach Fachrichtung – erhält zwei Arbeiten zur Begutachtung. So hat jedes Jurymitglied bereits einen Vergleich. Bei dem Auswahltreffen im Januar 2019 wurden diese 10 Arbeiten vorgestellt. Nach einer Beratung und gemeinsamen Entscheidung der Jury standen die drei Preisträgerinnen fest.

vh2019
v. l.: Herr von Harbou, Frau Roth, Frau Becker, Frau Roß

 

Folgende Arbeiten sind dieses Jahr ausgezeichnet worden:

1. Preis

Andrea Roth

Die Wirksamkeit des Einsatzes der sozialen Erhaltungssatzung in Verbindung mit dem Umwandlungsvorbehalt gegen städtische Gentrifizierung – eine sinnvolle Alternative für die hessische Kommune Frankfurt am Main?

2. Preis

Corinna Becker

Flüchtlinge im Rahmen des SGB II nachhaltig in den ersten Arbeitsmarkt integrieren – eine (un)lösbare Aufgabe für den Landkreis Marburg-Biedenkopf?

3. Preis

Greta Roß

Fördert freiwilliges Engagement die interkulturelle Kompetenz? Gestaltung einer Personalentwicklungs­maßnahme für die Stadtverwaltung Frankfurt am Main

 

Vielen Dank für Ihr Interesse,

bis zum nächsten Jahr,

Ihre

Gabriele Schaa

Vorsitzende des Fördervereins