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Heinrich Mörtl-Preis

Moertl

Im Jahr 2013 konnte zum neunten Mal mit Hilfe der beim PP Westhessen in Wiesbaden eingerichteten „Heinrich-Mörtl-Stiftung zur Aus- und Weiterbildung der Polizeibediensteten des Landes Hessen“, die Ausschreibung des Forschungspreises „Interdisziplinäre Arbeiten zur Inneren Sicherheit“ am Fachbereich Polizei erfolgen. Der Preis ist dotiert mit 3.000 € und kann in höchstens drei Teilen vergeben werden; die Mindesthöhe eines vergebenen Preises beträgt 500 €.

Auch im Jahr 2014 wird die Heinrich-Mörtl-Stiftung es ermöglichen, für die am Ende des Studiums erbrachte Theses Förderpreise auszuschreiben.

Studierende, können sich um diese Preise bewerben, wenn ihre Thesis ein interdisziplinäres Thema aus dem Bereich der Inneren Sicherheit (insbesondere Fragen polizeilichen Handelns aus den Bereichen der Kriminal-, Polizeiführungs-, Rechts- und Sozialwissenschaften) behandelt. Ebenso können Lehrende im Haupt- und Nebenamt, sofern sie eine Thesis für preiswürdig erachten, diese über die Abteilungsleitung beim Fachbereichsleiter einreichen.

In jedem Fall ist der Thesis ein Gutachten des Lehrenden beizufügen, das die Preiswürdigkeit der Arbeit begründet.
Abgabeschluss ist der 31. Juli 2014 (Eingang beim Fachbereich Polizei)

Eine Jury entscheidet über die Preisvergabe, die im Rahmen der Graduierungsfeier am Ende des Wintersemesters erfolgt.

Folgende Studierende konnten bislang mit dem Forschungspreis der Heinrich-Mörtl-Stiftung ausgezeichnet werden:

  • Stefan Weber: Einsätze mit dem Hintergrund „Häuslicher Gewalt“
  • Simone Schieferstein: Genese einer atypischen Bankraubserie
  • Sandra Bräutigam, Kai Obermann, Kerstin Schmitz: Eine Ausarbeitung über den Wohnungseinbruchs-Diebstahl & Untersuchung - „Die Kriminalpolizeiliche Beratung auf dem Prüfstand“
  • Jan Haupert: Eine Phänomenbetrachtung, die Auswirkung auf die Sicherheitslage Deutschlands und das polizeiliche Bekämpfungskonzept FuBiS in Hessen
  • Markus Schenk, Thomas Müller, Paul Bonk, Manuel Puß, Christian Führer & Martin Hüttl: Enkeltrick
  • Christoph Bäuerle: Die Hessische Polizei in der Bewältigung der Herausforderungen des Rechtsextremismus
  • Daniel Lefebvre: Das Bundesverfassungsgericht – Zwischen Hüter der Verfassung und Ersatzgesetzgeber Lesen Sie mehr ...
  • Studiengruppe 1/05/P-02 (Gießen): Bürgerbefragung oder Wie denken die Hessen über die Sicherheitslage und ihre Polizei?
  • Marina Mankel: Wahrheit oder Lüge? Vernehmungen von Kindern im polizeilichen Ermittlungsverfahren
  • Eva Maiberger, Fabian Diel, Florian Welz: Phantombilderstellung in Hessen
  • Danielle Eichhorn: Tätowierungen und Kriminalität; Teilprojekt LKA
  • Ina Boike: Phänomen „Raubgrabung“
  • Olivia Oestreicher: Medienkompetenz
  • Jens Rosenberg: Interkulturelle Kompetenz – Basiskompetenz im Polizeivollzugsdienst
  • Malte Schäfer: Blutspurenmusteranalyse
  • Alexander Sanns und Frank Stadtmüller: Einsatz- und Verfolgungsfahrten
  • Thomas Becker: Herausforderung der staatlichen Souveränität Deutschlands und Reaktionen von Staat und Polizei
  • Jan Petermann und Markus Wagenhäuser: Behörden und Unternehmen mit Sicherheitsaufgaben im Bereich des Frankfurter Flughafens
  • Steven Klein: „Mehrwert der Operativen Fallanalayse“
  • Julian Martin Vornoff: „Facial Action Coding System (F.A.C.S) in polizeilichen Vernehmungen“

Die preisgekrönten Arbeiten bis zur Ausschreibung 2013 wurden jeweils im Verlag für Polizeiwissenschaft veröffentlicht und sind auch in den Bibliotheken der HfPV verfügbar.