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Heinrich Mörtl-Preis

Mörtl
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Vergabe des »Forschungspreises für interdisziplinäre Arbeiten zur inneren Sicherheit« ist neben der Förderung von Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen für Polizeibeamte sowie der Verleihung des „Medienpreises für journalistische Polizeiberichterstattung“ eine der wichtigsten Aktivitäten der Stiftung.

Seit 2005 wird dieser mit 3.000€ dotierte Preis an Studierende des Fachbereichs Polizei der HfPV verliehen, die während des Studiums herausragende Ausarbeitungen zu Themen der inneren Sicherheit verfasst haben.

 

HINTERGRUND

 

Stiftungsgründung

Heinrich Mörtl als Stiftungsgründer empfand eine tiefe Verbundenheit mit der Polizei, die ihre Anfänge über die räumliche Nähe des 2. Polizeirevieres zur ehemaligen Arbeitsstelle Mörtls nahm, die im selben Gebäude war.

Die bisher gewonnenen Eindrücke aus der Polizeiarbeit sowie der persönliche Wunsch, sich für einen gemeinnützigen Zweck einzusetzen, führten im Jahre 1998 zur Gründung der »Heinrich-Mörtl-Stiftung zur Förderung der Aus- und Weiterbildung der Polizeibediensteten des Landes Hessen«. Ein solcher Stiftungszweck war in Deutschland ein völlig neues Gebiet der privat-öffentlichen Partnerschaft. Für Heinrich Mörtl als Stifter, der kinderlos geblieben war, ergab sich die Möglichkeit, nicht nur etwas Positives zu bewirken, sondern sich auch selbst aktiv in die Arbeit der Stiftung einzubringen.

Für seinen Einsatz für das Allgemeinwohl wurde Heinrich Mörtl im Jahr 2005 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 

 

Stiftungszweck

Die Heinrich-Mörtl-Stiftung widmet sich vorrangig der in ihrem Namen besonders genannten Aufgabe, der Aus- und Weiterbildung der Polizeibediensteten des Landes Hessen mit dem Schwerpunkt im Polizeipräsidium Westhessen. Sie fördert darüber hinaus Maßnahmen, die zur Intensivierung der polizeilichen Arbeit im Rahmen der Gefahrenabwehr oder der Straftatenbekämpfung geeignet sind.

Dabei unterstützt sie sowohl Einzelpersonen, die sich aus eigenem Antrieb im Sinne der Stiftung weiterbilden wollen, Maßnahmen der Behörde zur Weiterbildung von bestimmten Zielgruppen in der Behörde als auch bestimmte Organisationseinheiten oder Projekte der Gefahrenabwehr oder der Strafverfolgung.

Zur Erreichung dieses Zwecks entspricht es dem Selbstverständnis der Stiftung, auch die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz der Polizei bei diesen Maßnahmen durch fundierte, qualifizierte und objektive Berichterstattung zu fördern. In diesem Sinne vergibt die Stiftung auch Preise für Beiträge, die dies in hervorragender Weise verwirklichen und initiiert entsprechende Ausschreibungen.

 

VORAUSSETZUNGEN FÖRDERPREIS

Es besteht jedes Jahr die Möglichkeit für im Studium erbrachte Arbeiten (z. B. Leistungsnachweise oder Thesis) einen Förderpreis der Heinrich-Mörtl-Stiftung zu erhalten.

Studierende können sich bewerben, wenn ihre Arbeit ein interdisziplinäres Thema aus dem Bereich der inneren Sicherheit behandelt und sie sich bis zum Ende der Ausschreibung im Studium befinden.

Ebenso können Lehrende im Haupt- und Nebenamt, sofern sie eine Thesis für preiswürdig erachten, diese über die Abteilungsleitung beim Fachbereichsleiter einreichen.

Der Arbeit ist ein Gutachten beizufügen, welches die Preiswürdigkeit begründet.

 

Der Preis beträgt 3.000 EUR und kann in höchstens drei Teilen vergeben werden; die Mindesthöhe eines vergebenen Preises beträgt 500 EUR.

 

Die preisgekrönten Arbeiten jeweils im Verlag für Polizeiwissenschaft veröffentlicht und sind auch in den Bibliotheken der HfPV verfügbar.

 

Weitere Details über die Stiftung können Sie auf der Webseite nachlesen:

http://www.heinrich-moertl-stiftung.de