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Die Sportfördergruppe des FB Polizei

Sportfördergruppen 2006

 

Zur Förderung des Spitzensports, zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Spitzensport und Beruf und mit dem Ziel einer Signalwirkung für den Breitensport in der Polizei werden seit September 2005 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler mit zusätzlichen Anforderungen in die hessische Polizei eingestellt.

Spitzensport in der Hessischen Polizei – Wie funktionierts?

Das Studium an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung – Fachbereich Polizei -, gliedert sich in Fachstudien (Grund- und Hauptstudium) und in berufspraktische Studienzeiten (Praktika). Während der Fachstudien werden Studierende der Laufbahnen Schutz- (S) und Kriminalpolizei (K) grundsätzlich gemeinsam ausgebildet, so weit nicht der Fächergliederungsplan differenziert. Beginn und Ende der Fachstudien setzt die Fachbereichsleitung auf Vorschlag des Fachbereichsrates im Benehmen mit der Aufsichtsbehörde fest. Während der fachtheoretischen und -praktischen Studienabschnitte tragen die Studierenden Uniform. Dabei müssen die Studierenden während ihres Studiums 2404 Vorlesungsstunden in den theoretischen Studienabschnitten absolvieren und in 32 Wochen ihre fachpraktischen Erfahrungen sammeln.
Ein reglementierter Ausbildungsplan, der grundsätzlich nicht viel Freiraum lässt, zumal in den einzelnen Studienfächern eine Nacharbeit erforderlich ist, um neben dem Verständnis der Polizeiarbeit selbst, auch noch die Möglichkeit zu haben, das gehörte Wissen zu verstehen und in Eigenstudium zu vertiefen.
Das Studium für Spitzensportler dauert wegen der erforderlichen Rücksichtnahme auf die Trainings- und Wettkampfzeiten der Studierenden viereinhalb Jahre.

Durch eine flexible Stundenplangestaltung sollen weitere Freiräume zum Training bereitgestellt werden.

Zahlreiche Erfolge der hessischen Spitzensportler bei internationalen Meisterschaften und die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking 2008 belegen den Erfolg des Konzepts.