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„Zukunftspreis Polizeiarbeit“ verliehen

Virtuell

Am 19. und 20.02.2019 hatte ich die besondere Gelegenheit, den 22. Europäischen Polizeikongress in Berlin, in Form eine Dienstreise, zu besuchen. Ich hatte mich im Rahmen einer Ausschreibung des Behörden Spiegel (Kongressveranstalter) für den „Zukunftspreis Polizeiarbeit 2019“ beworben.

Die Bewerbung hatte ich bereits ein Jahr zuvor geschrieben. Das Ausschreiben findet in der Regel jährlich statt, wobei Bachelor- und Masterarbeiten bis zu einer „Altersgrenze“ von 5 Jahren eingereicht werden können. In diesem Jahr wurden von der hochkarätigen Jury, bestehend aus zahlreichen Polizeiexperten, sechs Arbeiten von Absolventen prämiert.

https://www.europaeischer-polizeikongress.de/zukunftspreis-polizeiarbeit/

Die verliehenen Preise staffelten sich wie folgt:

1.Masterthesis von Manuela Siegemund, Arbeit zur automatisierten De-Anonymisierung von Transaktionen eines Bitcoin-Mixing-Dienstes M., Hochschule Albstadt-Sigmaringen.

2.Bachelorthesis von Dr. Julia Fricke, „Big Data und Künstliche Intelligenz – Chancen und Risiken für die Polizeiarbeit der Zukunft", Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.

3.Bachelorthesis von Konstantin Freuer, "Wachrütteln durch Rüttelstreifen. Mit einseitig wirkenden Rüttelstreifen Falschfahrten verhindern", Hochschule der Sächsischen Polizei.

4.Bachelorthesis von Jonas Zinnäcker mit seiner Bachelorarbeit "Grundlagen der Virtuellen und Erweiterten Realität – Zukunftsweisende Technologie für die Polizei?", Hochschule für Polizei und Verwaltung Hessen.

Zudem wurden zwei Sonderpreise vergeben:

Bachelorthesis von Sonja Kessler, "Bienen: Untersuchung der Praxistauglichkeit von Bienen als Drogenschnüffler", Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.

Bachelorthesis von Oliver Quaas, "Gefährdet Gesichtserkennungssoftware in Kameraüberwachungssystemen unsere Persönlichkeitsrechte?", Akademie der Polizei Hamburg.

Als Preis wurde ein Preisgeld in Summe von 5.000€ vergeben, sowie die Bücher Polizeimanagement 1 und 2.

Als ich damals meine Thesis verfasste, tat ich dies nicht in der Aussicht, einen etwaigen Preis zu gewinnen, sondern mit dem Ziel, meinen Abschluss zu erreichen. Durch günstige Gegebenheiten und das ein oder andere Gespräch wurde ich auf das Vorhandensein eines Preisausschreibens überhaupt erst aufmerksam. Heute bin ich stolz, dass meine Arbeit so viel Anklang gefunden hat. Ich finde, im Rahmen des Studiums sollte auf dergleichen Ausschreibungen hingewiesen werden, um die Mühe und Zeit zu würdigen, welche jede Kollegin und jeder Kollege in die Abschlussarbeit stecken.

Allein die zwei Tage Aufenthalt in Berlin boten spannende und vielschichtige Gespräche. Ein wunderbarer Ort, um Kontakte zu knüpfen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Für mich war es abschließend eine tolle Erfahrung.

V-Welt

Ich möchte mich insbesondere bei meinen Unterstützern der Thesis PD Voit und Prof. Dr. Bug während der Thesis, EF EE21 und II.BPA Lich nach meiner Thesis bedanken. Sowie bei Harald Zwick (Personalrat MH), der mich während und über die Thesis hinaus unterstützte, und bei meinem Kollegen R. Scholz, der mir mit seinem Innendienstanzug aushalf.

Mit freundlichen Grüßen

Jonas Zinnäcker