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Mike Hartmann, Einsatztrainer der HfPV, als Ju-Jutsu Trainer mit dem Judo-Club Wetzlar erfolgreich bei der WM in Abu Dhabi

Siegerehrung Platz 1 Brodski
Bild: Siegerehrung Platz 1 Brodski

 

Vom 3. bis 11. November 2021 fand die Weltmeisterschaft im Ju-Jutsu Fighting, Duo und BJJ statt. Der Austragungsort Abu Dhabi (UAE) lieferte hier eine Infrastruktur und Organisation auf höchstem Niveau an, die einer Ju-Jutsu Weltmeisterschaft mehr als würdig waren.

In der Klasse bis 48 kg stieg Irina Brodski vom Judo Club Wetzlar mit einem dramatischen Kampf gegen die Philippinen ein – und gewann nach Rückstand noch mit 8:2 Punkten.  

Ihrer nächsten Gegnerin aus der Ukraine, der sie noch 2019 bei den German Open unterlegen war, ließ Irina diesmal keine Chance und entschied den Kampf mit 25:0 für sich.  

Im Finale wartete dann eine unbesiegbar scheinende Gegnerin aus Thailand, die zuvor die Europameisterin aus Frankreich geschlagen hatte. Dieser war Irina selbst bei der Europameisterschaft im Juli noch unterlegen gewesen. 

Irina wuchs im Finale jedoch über sich hinaus, konnte einen Punkterückstand wieder wettmachen und nach sechs Minuten Kampfzeit den Kampf noch 5:2 für sich entscheiden.  

Somit konnte sie als erste deutsche Sportlerin des DJJV (Deutscher Ju-Jutsu Verband) überhaupt, Weltmeisterin in der Disziplin BJJ (Brasilianisches Ju-Jutsu) werden. 

Bundestrainer Mike Hartmann (Einsatztrainer der HfPV) vom Judo-Club Wetzlar, der Irina auch sehr eng währende der Coronazeit im Heimtraining betreute, war über den Erfolg seiner Sportlerin überglücklich. 

Brodski und Hartmann

(Bild: Irina Brodski und Mike Hartmann)

Aber auch die Herren des Judo-Club Wetzlar waren bei der WM in Abu Dhabi sehr erfolgreich. 

Alex Keller traf in der stark besetzten Klasse bis 85 kg zuerst auf Usbekistan. Er führte mit 9:0 Punkten und konnte dann noch den Kampf durch Aufgabe des Gegners vorzeitig für sich entscheiden. Gegen Mexiko führte er bereits 14:0 und konnte mit einem Würgegriff den Kampf vor der Zeit beenden. Im nächsten Kampf traf gegen einen starken Gegner aus Israel und verlor leider nach Punkten über die Zeit. Damit kam Alexander auf den 7. Platz.

Alexander Sak startete in der Klasse -94 kg souverän ins Turnier. In seinem ersten Kampf gegen Rumänien führte er bereits mit 13:0 Punkten und konnte ihn dann mit einem Aufgabegriff vorzeitig beenden. Seinen zweiten Kampf gegen Kroatien brachte er mit 26:0 locker nach Hause. Im Halbfinale gegen Russland konnte Alexander mit Vorteil den Sieg über die Zeit bringen. Im Finale gegen Seifeddine Houmine aus Marokko musste sich Alexander zum Ende leider mit einer kleinen Wertung geschlagen geben – und holte damit die Silbermedaille.

Wladislaw Sorokin der in der U21 bsi 85kg startete, verlor seinen ersten Kampf durch eine Würgetechnik. In der Trostrunde traf er auf einen Gegner aus Österreich – und gewann den Kampf mit einem Fußhebel. Anschließend stand er gegen einen Griechen auf der Matte und gewann hier nach Punkten 9:2. Damit zog Wladi ins kleine Finale. Dort traf er auf einen Gegner aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Leider verlor er den Kampf durch einen Beinhebel und wurde somit Fünfter.