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Lebendiges Lernen

TZI-Fortbildung

Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) ist eine ganzheitliche Haltung und Methode, die Menschen miteinander in Kontakt bringt, Kooperation ermöglicht und lebendige Bildungsprozesse initiiert und zu fördert. In ihrem Leitungskonzept geht es darum, Fachkompetenz, Sozialkompetenz, personale Kompetenz sowie gesellschaftliche Kompetenz zu verbinden und gleichwertig nebeneinander im Gruppenprozess zu beachten. Dabei sind vier Faktoren gleich wichtig und müssen dynamisch ausbalanciert werden.

  • Das Individuum, d.h. jede/r einzelne, auch der/die Leitende
  • Die (Studien-) Gruppe
  • Das jeweilige Thema
  • Und die Umgebung (Globe), d.h. die Organisation, die Strukturen und das Umfeld

Die leitende Person (Sie als Lehrende) ist in diesem Prozess von zentraler Bedeutung, denn sie dient als Modellteilnehmerin und Orientierungspunkt. Um Kompetenzen zu fördern ist es wichtig, die eigenen Kompetenzen zu kennen und zu entwickeln, damit sie authentisch in die Lehre einfließen.

Leiten und Lehren in der TZI bedeuten:

  • Wertebasiert zu handeln und Werte zu vermitteln
  • Dies auf Augenhöhe zu tun, d.h. partizipierend zu leiten
  • (Selbst-) Verantwortung wahrzunehmen und diese bei allen gleichermaßen zu fördern
  • Störungen in der Gruppe wahrzunehmen und wertzuschätzen, d.h. sie als potenzielle Energiequelle nutzbar zu machen

In der TZI findet persönliche und methodische Kompetenzentwicklung statt, mit dem Ziel, Begegnung zu schaffen als Basis für  lebendiges Lernen.

Das digitale Fortbildungsangebot des Ruth Cohn Instituts für 2019 finden Sie hier:

https://www.ruth-cohn-institute.org/angebote-seminare.html

Mehrere gebundene Ausgaben finden Sie in den Aufenthaltsräumen der Lehrenden in den jeweiligen Standorten.