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Hochschuldidaktischer Dienst startet mit zwei Workshops ins Wintersemester

Austausch Regeln Klarheit

Hochschuldidaktischer Dienst startet mit zwei Workshops ins Wintersemester

Kurz vor Beginn des Wintersemesters 2018/19 im Fachbereich Polizei hatte der Hochschuldidaktische Dienst zu zwei interessanten Workshops eingeladen. Am 28. September konnte Cornelia Rotter, nach Grußworten des Rektors Björn Gutzeit, in Doppelfunktion als Workshopleiterin über 20 Bedienstete aus Lehre und Verwaltung zum Workshop „Zwischen allen Stühlen?! Werte und Identität der HfPV“ in Wiesbaden begrüßen. Nur zwei Tage später nahm die neue Blended Learning Werkstatt der HfPV mit einer Kick-off Veranstaltung, die in Gießen durchgeführt wurde, ihre Arbeit auf. Beiden Veranstaltungen ist ein eigener Beitrag gewidmet.

Zu Beginn und im Verlauf des Studiums begleiten erfahrungsgemäß Verunsicherung und Orientierungslosigkeit die Studierenden, die in erster Linie auf das Spannungsverhältnis von wissenschaftlichen und beamtenrechtlichen Anforderungen zurückzufuhren sind. Um die Studierenden auf diese Bedingungen vorzubereiten, ist eine gemeinsame Grundhaltung aller Mitwirkenden aus Lehre, Verwaltung und Einstellungsbehörde notwendig. Cornelia Rotter, die sich seit längerem mit diesen Überschneidungssituationen der Hochschul- und Polizeikultur beschäftigt, hat daher das Programm sowohl an die Lehrenden als auch an die Verwaltungsmitarbeitenden gerichtet. Tatkräftig unterstützt wurde sie hierbei durch Riccarda Gattinger, die derzeit als Studentin der Soziologie und Erziehungswissenschaften (Goethe-Universität Frankfurt) ihr 10-wöchiges Pflichtpraktikum beim Hochschuldidaktischen Dienst der HfPV absolviert.

Themenschwerpunkte waren unter anderem die Rahmenbedingungen des Hochschulstudiums und die des Dienstverhältnisses. Im Verlauf der Veranstaltung setzten sich Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende mit der Bedeutung des Spannungsfeldes auseinander. Auch die Teilnahme des Rektors am Workshop unterstrich die besondere Bedeutung der Veranstaltung. In Kleingruppen wurden die Schnittstellen zwischen Studium und Polizeiberuf diskutiert. Hierbei förderte der aktive Austausch immer wieder parallele und widersprüchliche Anforderungen für die Lehre und die berufliche Sozialisation zu Tage.

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Unter Einbezug des Verwaltungsfachhochschulgesetzes erfolgte eine Auseinandersetzung mit dem Auftrag und der damit einhergehenden Verantwortung aller Mitwirkenden an der HfPV. Dazu wurden übergeordnete Lern- und Kompetenzziele ausgearbeitet.

Weiterhin wurden, vor dem Hintergrund der Themenzentrierten Interaktion, die Rahmenbedingungen der HfPV besprochen. Darauf aufbauend formulierten sich Anforderungen für notwendige Ressourcen. Um diesen Herausforderungen und Problemfeldern künftig entgegenzuwirken, plant der Hochschuldidaktische Dienst weitere Veranstaltungen. Alle Mitwirkenden sollen die Bedeutung dieses Spannungsverhältnis kennen und auf die besondere Situation vorbereitet werden. Ferner sollen Schritte zum Kompetenzaufbau für den nachhaltigen Umgang mit diesen Herausforderungen entwickelt werden.