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HfPV führt Vertiefungsrichtung „Cyberkriminalistik“ ein

CyberKrim

Die hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) bietet in Abstimmung mit der hessischen Landespolizei ab dem Wintersemester 2020 das Bachelorstudium „Kriminalpolizei“ nun auch mit einer Vertiefungsrichtung "Cyberkriminalistik" an.

Hierdurch möchte die hessische Polizei den immer schneller wachsenden Herausforderungen durch Cyberkriminalität und beim Umgang mit digitalen Spuren in allen polizeilichen Kontexten in angemessener Weise begegnen.

Die neue Vertiefungsrichtung "Cyberkriminalistik" wird ein Wahl-Schwerpunkt im bereits existierenden Bachelorstudiengang "Kriminalpolizei" sein, d.h. man kann in Zukunft zwischen den Vertiefungen „Allgemeine Kriminalistik“ und „Cyberkriminalistik“ wählen, wobei ersteres dem bisherigen Bachelorstudiengang „Kriminalpolizei“ entspricht.

Ziel des neuen Vertiefungsstudienganges „Cyberkriminalistik“ ist es, Kriminalbeamt*innen auszubilden, die neben den klassischen Kompetenzen eines Kriminalbeamten während des Studiums zusätzliches Wissen aus dem Bereich der Computer- Netzwerk- und Kommunikationstechnik sowie anderen Teildisziplinen der Informatik und Informationstechnik erwerben, welches sie sowohl zum kompetenten Umgang mit digitalen Spuren – von deren Sicherstellung bis zur forensischen Auswertung – als auch zu moderner digitaler Ermittlungsarbeit im Zusammenhang mit dem Internet befähigen.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden Absolventen dieser Vertiefungsrichtung im Laufe ihres Studiums einen um ein Vielfaches höheren technischen Fachanteil aus dem Bereich der Informatik und Informationstechnik in ihrem Curriculum vorfinden als dies im jetzigen Kriminalpolizei-Studium der Fall ist.
Der Vertiefungsstudiengang richtet sich mithin an Kandidat*innen, die Interesse für die Tätigkeit als Kriminalpolizist*innen UND eine technische Affinität, vor allem im Bereich Informatik / Informationstechnik, mitbringen.

https://karriere.polizei.hessen.de/die-vielfalt-des-berufs/kriminalpolizei/